Guten Rutsch

Auch in diesem Jahr wünsche ich allen ein frohes, neues Jahr 2017.

Das Jahr 2016 habe ich, hier mal ein Dank an die Krebsforschung, ohne großartige Kapriolen erleben dürfen. Nun ja, zugegeben, am Ende schwächelte ich ein wenig, aber das wird schon wieder. Also Kopf hoch, positiv denken und alles wird gut…..

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Baubericht Oktober 2016

So, nun nach langer Zeit mal wieder was von der MoBa. Ich hatte damals, beim Bau der Anlage, auf Miniaturservos vom Hersteller mit dem grossen „C“ gesetzt, zumindest habe ich die Servos dort erworben. Die Servos machten einen sehr stabilen, robusten Eindruck und nach zahlreichen Tests habe ich meine Anlage damit bestückt. Nun, nach knapp 2 Jahren, muss ich leider feststellen, dass so einige Servos sich verabschieden. Es sind nun nicht mehr vereinzelte Servos, nein, es wird zu einem Flächenbrand. Also habe ich beschlossen, alle Servos zu tauschen. Aber diesmal gegen Exemplarer größerem Ausmasses.

Weiterhin habe ich beschlossen, dass alle Servos an den Anlagenrand kommen, da es mir nicht mehr möglich ist unter der Anlage längere Zeit zu arbeiten. Ich habe einfach keine Kraft mehr, die Arme längere Zeit oben zu halten und zu werkeln. Zu diesem Zweck wird der Stelldraht durch ein Messingrohr gezogen und so von der Weiche an den Anlagenrand gebracht, halt wie ein Bowdenzug. Diesen Umbau hatte ich schon vor längerer Zeit, Baubericht September 2014, angekündigt, nun nimmt er Formen an:

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Die ersten Servos, hier die linke Bahnhofs-ein/ausfahrt,  sind montiert und warten nun auf den elektrischen Anschluss und den Abgleich der Stellwege.

Das ist nun auch schon passiert, und die Anlagenrückseite somit abgeschlossen. Jetzt hat es auch die Anlagenfront erwischt:

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Hierbei haben mich zwei Servos ganz schön geärgert, da ich durch den mittlerweile stattgefunden Landschaftsbau, nicht mehr mühelos an alle Anlagenteile gelange. Aber letzendlich hat es doch funktioniert und die umgerüsteten Antriebe sind alle mechanisch justiert und elektrisch angeschlossen. Nun mache ich erst einmal eine „Umrüstpause“, denn erstens bekomme ich bald Besuch und dann soll wieder der Fahrbetrieb rollen und zweitens reicht es mir mittlerweile auch wieder. Es ist einfach sehr, sehr anstrengend….

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Rentner, und nun?

Geschafft!

Gerade eben habe ich meinen Rentenbescheid aus dem Briefkasten gezogen. Seit dem 01.07.2016 beziehe ich nun eine Rente wegen voller Erwerbsminderung, gültig bis 2022, dann erhalte ich meine Altersrente. Also unbefristet, volle Pulle…

Und dabei hatte ich mir schon ernsthaft Gedanken gemacht, was mit meiner Krankenkassenmitgliedschaft geschieht, wenn der Rentenbescheid weiter auf sich warten lässt. Zu diesem Zwecke habe ich Kontakt mit dem Jobcenter aufgenommen und von dort reichlich Formulare erhalten, um einen Hartz IV Antrag zu stellen. Glücklicherweise haben wir die Formulare nur teilweise ausgefüllt, denn die können wir nun vernichten.

Tja, dann werde ich mal sehen wie ich mit dieser neuen Situation zurecht komme. Morgens aufstehen und sein Geld verdient haben…..nun ja, dafür habe ich nun auch 40 Jahre vorher was getan.

Ein Hobby habe ich, brauche ich mir keines zu suchen. Opa bin ich auch schon, eigentlich alles bestens….in diesem Sinne, ran an den neuen Lebensabschnitt!

 

 

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Rente

So, nun ist es soweit. Da ich krankheitsbedingt im April 2013 aus dem Berufsleben ausscheiden musste, dann nach Ende der Krankengeldzeit Oktober 2014 ausgesteuert wurde und seit dem als “ Krankgeschriebener ALG1 Empfänger“ das sogenannte Nahtlosigkeitsgeld beziehe, muss ich nun die Erwerbsminderungsrente beantragen. Ich habe von einem Kollegen die Adresse eines Rentenberaters erhalten, den ich kontaktierte und der mir dann eine Liste gab, auf der diverse Dokumente standen, die ich alle zusammentragen müsste.

Ich habe brav und artig alle Punkte dieser Liste abgearbeitet und mit allen Papieren bewaffnet den Rentenberater zum finalen Antrag besucht. Nach nur 1,5 Stunden war der Antrag ausgefüllt und nun heisst es warten wie die LVA entscheidet.

“ Ich habe brav und artig“ ist natürlich sowas von daneben, aber nun mal langsam.

Seit 1973 , Beginn meiner Ausbildung, habe ich eine Rentenversicherungsnummer die mich mein ganzes Leben begleitet hat. Unter dieser Nummer sind alle Beiträge die meine Arbeitgeber und ich in das Rentensystem eingezahlt haben akribisch aufgezählt. Basierend auf diesen Zahlen habe ich, bis vor meiner Krankheit, jedes Jahr eine Renteninformation erhalten, aus der hervorgeht, was ich an Rentenzahlung zu erwarten habe. Also sind alle Daten von mir geprüft und verifiziert, denn sonst könnte der Rententräger keine konkreten Rentenbeträge nennen.

Jetzt stelle ich hier mal die Frage, warum ich denn nun, wenn ich die Rente beantrage muss oder möchte, nicht einfach ein Satz wie: “ Der Versicherte XY, mit der Rentenversicherungsnummer 123…, möchte zum die 01.01.2017 die Rente beantragen. Grund: Arbeitsunfähig durch Krankheit, ärtzliche Atteste liegen bei. Mit freundlichen Grüssen….“ reicht. NEIN!!!

Ich musste eine Kopie meines Ausbildungsvertrages, meinen Gesellenbrief, alle Arbeitgeber die ich hatte und wann, eine Liste aller behandelnden Ärzte, eine Liste wann ich wie lange und warum in welchem Krankenhaus lag, welche Krankenkasse ich seit 1992 habe, Bescheinigungen der Krankenkasse wann ich ausgesteuert wurde, Bewilligungsbescheid des Arbeitsamtes und zu guter letzt ärtzliche Atteste. Hier war mein Onkologe sehr hilfsbereit und hat mir sehr schnell alles kopiert. Auch der Hausarzt wollte mir helfen, ging aber nicht so gut, da er erst seit 2003 eine EDV hat und somit erst in alten Unterlagen gesucht werden musste. Hat aber dann auch noch gut funktioniert. Alle anderen Ärzte, Pneumologe, HNO etc.,  haben ja immer Diagnoseberichte an den Hauarzt/Onkologen geschickt, somit blieb mir da eine Menge Rennerei erspart.

Das Zusammentragen der Dokumente hat gut und gerne 2 Tage gedauert und bei mir Magenschmerzen und sehr viel Wut erzeugt, weil ich den Sinn und Zweck einfach nicht verstehe. Ich weiss nicht wieso meine kpl. Vergangenheit noch einmal auf den Kopf gestellt wird. Weiterhin bin ich mir sicher, dass es eh von keinem gelesen wird. Nur die Arztberichte werden vielleicht betrachtet, um anhand der Diagnosen die Rente abzulehnen. Außerdem ist mein Nervenkostüm, durch die Krankheit, eh nicht mehr zum Besten bestellt…Das dann ein Fachmann, der Rentenberater, noch 1,5 Stunden damit beschäftigt ist die Anträge auzufüllen, hat mich ein nächstes mal umgehauen. Er wusste genau wo er welches Kreuz zu machen hatte und wo nicht. Ich persönlich hätte dazu 4-5 Stunden gebraucht oder wäre daran kpl. verzweifelt. Wahrscheinlich ist da eher das letztere…Ich weiss nicht mehr wieviel Seiten es waren, aber es waren sehr viele. Und auf jedem Blatt schön brav und gut lesbar die Rentenversicherungsnummer eintragen….

 

 

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Feddisch…

So, das war er, der letzte Stein:

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wobei der rote Pfeil den letzten Stein und der blaue Pfeil das letzte Loch markiert.

Es war jetzt im Nachhinein schon eine ganz schöne Plackerei, Tag für Tag, bei Regen und bei voller Sonne, 2 bis 3 Sack Mörtel zu verarbeiten.

Dann, zu guter letzt, auch noch den Zementschleier entfernen. Aber hier hat mir ein wirklicher guter Freund tatkräftig unter die Arme gegriffen und sehr, sehr fleißig den Schrubber geschwungen.  Ohne ihn hätte ich diese Arbeit niemals geschafft. Auch an dieser Stelle noch einmal ein ganz fettes Danke!!

Aber wie die Bilder beweisen:

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ES HAT SICH GELOHNT!

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Es geht voran

Das Material wurde geliefert, und prompt fing es an zu regnen. Aber nicht nur ein paar Schauer, nein steter Dauerregen. Also musste ich mir was überlegen, um auch bei diesem Sauwetter wenigstens ein wenig voran zu kommen. So habe ich eine Plane unter die Trägerkonstruktion des Weines genagelt. Diese muss ich nun zwar täglich mehrmals entleeren, da immer Wasser darin steht, aber das ist mir egal.

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Dann hat sich ein weiteres Problem aufgetan, was viel gravierender ist, als das nicht arbeiten können. Wir haben den Fertigmörtel mit Planen abgedeckt um das Material vor Regen zu schützen. Aber leider sind die Planen nicht ganz wasserdicht. Somit hat der Mörtel Wasser gezogen, was natürlich dazu führt, dass ich nun, zumindest an den Rändern der Säcke, einen massiven Stein habe. Ich muss nun, immer wenn ich neuen Mörtel anrühre, die Steinbrocken entfernen. Der Schaden, der nun mal da ist, hält sich aber noch in Grenzen. Ich hatte zuerst befürchtet, das die ganze Ladung Schrott sei….

 

Nun sieht es auf der Baustelle so aus:

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Mittlerweile habe ich ca. 7 qm verlegt und so langsam bekomme ich eine gewisse Routine. Das Wichtigste bei der ganzen Sache ist der Mörtel, dieser darf nicht zu feucht sein, dann sacken die schweren Steine ein, oder zu trocken, dann ist es schwierig den Stein zu positionieren. Zur Positionierung spanne ich mir eine Maurerschnur von der Laube bis zum Gartenbeet, das beinhaltet das Gefälle. Der Rest, vom Grill weg nach vorne, liegt alles im Lot der Wasserwaage.

Das bei der Größe dieses Projektes, keine Zeit für die MoBa ist, ist Schade, aber so ist es nun mal. Man muss im Leben halt Prioritäten setzen…

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nur noch 34,5 qm…

Mal wieder was von mir, und wie es in letzter Zeit so oft war, mal wieder nichts, oder nur sehr wenig, von der Modelleisenbahn. Erledigen wir die Modelleisenbahn mal zuerst:

ich habe aus diversen Gründen, auf die ich hier und jetzt nicht näher eingehen möchte,  an meiner Anlage nicht weiter gearbeitet. Aber  ich bin heilfroh, dass ich ein normaler Zweileiter Fahrer bin, warum? Ich kann meine Lokomotiven mit handelsüblichem Werkzeug, z.B. diesem hier:

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wunderbar reparieren. Dieses Universalset kostet gerade mal 5 Euro, wenn überhaupt. Da haben es die eingefleischten Dreileiter Fahrer schon schwerer, denn es gibt von der Firma mit dem großen M. , ein Werkzeugset, ganz speziell ausgesucht, nur für Dreileiter Lokomotiven. Und das hat seinen Preis! Da müssen schon 18 Euro für das hier:

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auf die Ladentheke gelegt werden. Unfassbar, aber wer es unbedingt braucht, bitte schön.

Tja, meine Krebstherapie zeigt positive Wirkung und somit haben wir uns an ein Projekt gewagt, dass schon lange, lange Thema bei uns war. Es geht um den Platz rund um unsere Gartenlaube. 35 qm Waschbetonplatten liegen dort seit über 30 Jahren und so ganz langsam wurden sie unansehnlich. Hier mal 2 Bilder vom Tatort

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So haben wir überlegt, auf die Waschbetonplatten, neue Steine, Polygonalplatten, zu verlegen. Somit ersparen wir uns das mühselige Abtragen und Entsorgen der alten Platten. Der Untergrund ist stabil und dient somit als gute Basis für die neuen Steine. Das Material, 35qm Polygonalplatten, 71 Sack Natursteinmörtel a 25 kg, 5 Sack Zementschlämme a 10 kg, wurde heute auf 5 Paletten angeliefert:

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und lagert nun vor unserer Garage. Natürlich juckte es mir in den Fingern, und so habe ich den ersten halben Quadratmeter schon mal verlegt:

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sieht schon ganz tako aus, und geht auch relativ einfach. Das Gute an der Sache ist, dass ich es ohne grosse Anstrengungen verlegen kann, denn die Steine sind nicht allzu schwer, den Mörtel rühre ich mit einer Maschine an. Somit ist die körperliche Belastung relativ gering und ich kann die Arbeit in aller Ruhe verrichten. Irgendwann bin ich dann damit fertig…..

Einen kleiner Nachtrag:

Die Steine und der Mörtel wurden von der Spedition vor unserer Garage abgeladen, da a) das Hoftor zu schmal für eine Europalette ist und b) der Hubwagen nicht über Rasen fahren kann. Eigentlich, durch das massive Gewicht, ein sicherer Standort, aber in der heutigen Zeit weiß man leider nicht mehr, was so einigen Zeitenossen so alles in den Sinn kommt. Also haben wir heute, mit nachbarschaftlicher Hilfe, die ganze Ladung in unseren Garten umgelagert. Alle Steine einzeln in eine Schubkarre laden, in den Garten fahren und dort wieder aufstapeln. Mit den 25 kg Säcken Mörtel ging es genau so. Was für eine Plackerei, aber nun lagert alles hier:

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